Der Begriff „Seniorenbett“ klingt erstmal so, als wäre er nur für sehr alte oder pflegebedürftige Menschen gedacht. In Wirklichkeit geht es aber um etwas ganz Einfaches, mehr Komfort, Sicherheit und ein leichteres Aufstehen.
Ein Seniorenbett ist meist etwas höher als ein normales Bett. Dadurch fällt es leichter, sich hinzusetzen und wieder aufzustehen, ohne sich stark nach unten oder oben bewegen zu müssen. Außerdem sind diese Betten oft stabiler gebaut und können zusätzliche Funktionen haben, zum Beispiel verstellbare Teile.
Wer braucht so ein Bett?
Nicht nur „Senioren“. Ein Seniorenbett kann für viele Menschen sinnvoll sein:
* Menschen mit Rücken- oder Gelenkproblemen
* Personen, die sich beim Aufstehen schwer tun
* Nach Operationen oder Verletzungen
* Oder einfach alle, die es bequemer haben möchten
Man könnte sagen: Es geht weniger ums Alter, sondern mehr darum, wie gut man sich im Alltag bewegen kann.
Jedoch ist nicht nur die Höhe des Bettgestells entscheidend, sondern auch die Art und Höhe des Lattenrostes und der Matratze.
Brauche ich schon einen Motorlattenrost?
Oft verbindet man Motorlattenroste mit Seniorenbetten. Doch das hat nichts mit dem Alter zu tun.
Ein Motorlattenrost ist besonders hilfreich, zur Entlastung der Wirbelsäule, wenn man gerne im Bett liest oder fernsieht, Probleme mit dem Rücken hat, die Beine öfter hochlagern muss und wenn das Aufstehen schwerfällt.
Allerdings hat ein Motorrahmen im Alter ebenso Vorteile. Auch hier wird das Aufstehen erleichtert, man kann seine Lendenwirbelsäule entlasten oder die Durchblutung in den Beinen optimieren.
Mit einem Knopfdruck können die Positionen verändert werden, ohne große Anstrengung.
Für viele ist das ein echter Komfortgewinn.
Gibt es Seniorenmatratzen?
Der Begriff „Seniorenmatratze“ wird oft verwendet, ist aber kein fester Standard. Dahinter steckt meist eine Matratze, die bestimmte Eigenschaften hat:
* Mittlere bis weichere Härte, damit man bequemer liegt
* Gute Druckentlastung, besonders für Schultern und Hüfte
* Leichtes Drehen im Bett, damit man sich nicht „festliegt“
* Nicht zu hoch und nicht zu weich, damit das Aufstehen leichter bleibt
Wichtig ist, die beste Matratze ist immer die, die zu dem Körper und dem Gefühl passt.
Lassen Sie sich dazu in einem Fachgeschäft beraten. Ohne gute Beratung und ausgiebiges Probeliegen sollte man keine neue Matratze kaufen!
Abschließend kann man festhalten, wenn von Seniorenbetten die Rede ist, ist komfortables Schlafen gemeint ist.
Es beschreibt haargenau, was bei einem Bett zu beachten ist. Deswegen kann man getrost das Wort Seniorenbett streichen und besser vom Komfortbett sprechen. Denn das Wort „Komfort“ trifft es so perfekt wie kein anderes.
Und Komfortbetten sind etwas für jedes Alter!
